Elektromüll

30qm_fruehjahrsputz-03In meinem Keller lagern zwei Tüten mit Ethernet- und USB-Kabeln, Floppy-und Zip-Lauf­werken, ein alter Scanner, ein WLAN-Router, alte Lampen, ein Video­re­korder, der nicht mehr läuft und vermut­lich diverses andere Alt-Elektro, das ich schon wieder verdrängt habe. Ein Teil dieses Elek­tro­nik­mülls wartet auf den denk­wür­digen Tag, an dem meine Arbeits­zeiten mit den Öffnungs­zeiten des örtli­chen Wert­stoff­hofs zusam­men­passen. Beim anderen Teil bin ich schlicht zu faul, ihn auszu­sor­tieren und zu entsorgen. Solange man einen Keller hat, in dem noch Platz ist, mag das gehen. Aber ich kann es eigener Erfah­rung sagen — der Platz im Keller ist irgend­wann voll.

Wie entgeht man nun dem Elektromüll?
  • Kabel immer zusammen mit dem Gerät entsorgen — wenn man wirk­lich irgend­wann mal ein USB-Kabel brau­chen sollte, kann man für wenig Geld ein neues kaufen. Eine Ausnahme hiervon sind Mini- und Mikro-USB-Kabel — hier sollte immer von jeder Sorte eines übrig bleiben.
  • Kaputte Geräte immer so schnell wie möglich wegbringen (Nicht in die Müll­tonne!). Das ist einfa­cher gesagt, als getan. Aber ein Video­re­korder ist zur Not auch mal mit der Stra­ssen­bahn beim Wert­stoffhof vorbei gebracht. Haben sich erstmal Lampen, alte Drucker, Fern­seher und weitere volu­mi­nöse Dinge dazu gesellt, wird daraus dann gleich eine Aktion, die ein Auto und meistens auch einen Urlaubstag erfor­dert.
  • Wenn man doch alte Elek­tronik sammelt, sollte man unbe­dingt alle zu entsor­genden Geräte an einem Ort aufzu­heben. Wenn der Tag X tatsäch­lich kommt, schei­tert es zumin­dest nicht daran, dass man dann erst noch Keller und Wohnung durch­su­chen muss.

Bevor man die Reise zum Wert­stoffhof unter­nimmt, sollte man aber in jedem Fall bei Geräten, die noch funk­ti­ons­fähig sind, prüfen, ob es hier einen Gebraucht­markt gibt. Es ist unglaub­lich, was man alles noch los wird und eine Recherche bei eBay und zB. dem TradeIn-Programm von Gravis oder dem Recy­cling-Programm von Apple, dauert nur wenige Minuten. Manchmal findet sich auch an schwarzen Bret­tern für das ein oder andere noch ein dank­barer Abnehmer.

Also — nix wie weg mit dem Kabel­salat!

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