Bookmarks verwalten

Ganz ehrlich — die Suche nach dem einen perfekten Werk­zeug und dem einen perfekten Work­flow zum Verwalten von Book­marks ist so aussichtslos wie die Suche nach der perfekten Laptop-Tasche. Es kommt immer darauf an, was genau man machen möchte, und meistens braucht man verschie­dene Vari­anten. Das perfekte Tool für alle Lebens­lagen gibt es nicht. Daher haben sich bei mir über die Jahre verschie­dene Work­flows für die Verwal­tung von Book­marks heraus­kri­stal­li­siert, den ich Euch hier vorstellen möchte.

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DEVONthink Import vs. Index: Mit DEVONthink indizieren

Im ersten Teil der Arti­kel­serie drehte sich alles um das Impor­tieren von Daten. Nun hast Du Dir aber beim Lesen viel­leicht gedacht, dass Du eigent­lich alle Deine Daten prima sortiert auf der Fest­platte und in diversen Cloud-Spei­chern liegen hast und daran auch nichts ändern möch­test. Dann kannst Du alter­nativ auch alle Daten „nur“ mit DEVONt­hink indi­zieren und damit trotzdem die Vorteile von DEVONt­hink für Dich nutzen.

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DEVONthink Import vs. Index: Import nach DEVONthink

Wenn Du mit DEVONt­hink arbei­test, hast Du zwei Wege, auf denen Du Daten in die Daten­bank bekommst: impor­tieren und indi­zieren. Beim Import wird eine Kopie der Datei in die Daten­bank von DEVONt­hink geschrieben, beim Indi­zieren wird nur eine Refe­renz auf eine Datei in die Daten­bank über­nommen. Du kannst mit indi­zierten Dateien inner­halb von DEVONt­hink fast genauso arbeiten wie mit impor­tierten, aber es gibt ein paar Unter­schiede und Verhal­tens­weisen von DEVONt­hink, die Du kennen soll­test. Im ersten Teil dieser Arti­kel­serie dreht sich alles um den Import nach DEVONt­hink.

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Endlich frei — das papierlose Büro (paperless office)

PapierstapelIm Spät­sommer habe ich bei mir das „papier­lose Büro“ einge­führt. Ich hatte mal wieder eine Stunde nach einem Garan­tie­beleg gesucht, nur um dann fest­zu­stellen, dass die Garantie bereits ange­laufen war. Da ich zu der Zeit schon eine Weile DEVONt­hink Pro* benutzt habe und dort auch bereits meine elek­tro­ni­schen Belege abge­legt habe, die per Email oder auf anderem Weg als PDF bei mir rein­tru­deln, war es nur noch ein kleiner Schritt die komplette Ablage zu digi­ta­li­sieren. Ich habe mich dabei von dem eBook “Take Control of Your Paper­less Office” von Joe Kissell inspi­rieren lassen.

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Projektorganisation: Tasks in Omnifocus, Dokumente in DEVONthink

Bei der Inte­gra­tion von DEVONt­hink* in meine Work­flows bin ich über eine prak­ti­sche Option gestol­pert: Man kann ein Projekt in Omni­Focus und eine Gruppe in DEVONt­hink mitein­ander “verlinken”, so dass man von dem Programm, in dem man gerade arbeitet, direkt den rich­tigen Ort im anderen Programm aufrufen kann. Und das Beste: Es funk­tio­niert in beide Rich­tungen auch auf dem iPad! Da macht sogar DEVONt­hink To Go 1 plötz­lich ein biss­chen Spass.

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Frühjahrsputz — Aufräumen, Entrümpeln, Ausmisten

30qm_fruehjahrsputz-01 Der Früh­ling ist da. Am Wetter merkt man es zwar nicht, aber überall blühen Beiträge zum Thema „Früh­jahrs­putz“ im Internet wie Tulpen im Garten. So man einen Garten hat. Für uns Bewohner kleiner Wohnungen ist das meistens besten­falls einen Balkon. Aber gerade deswegen sind die Tipps zum Früh­jahrs­putz nicht nur im Früh­ling für uns rele­vant, sondern sollten Gewohn­heiten werden, die uns überall beim Wohnen in kleinen Räumen begleiten — denn weniger ist bei uns immer mehr.

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Bücher, Blurays, DVDs, CDs — Medien aller Art

30qm_fruehjahrsputz-05Bücher, DVDs, CDs — kurz Medien aller Art sind ein heikles Thema. Sie alle brau­chen viel Platz und späte­stens beim näch­sten Umzug merkt man, wieviele Regal­meter Buch in den letzten Jahren dazu­ge­kommen sind. Ande­rer­seits hängt man aber oft an dem Ding, das physisch im Regal steht, das man ankrab­beln kann und bei dem man sieht (und andere auch), dass man es besitzt. Trotzdem sollte man über­legen, wieviel davon man wirk­lich jeden Tag sehen und vor allem beim näch­sten Umzug tragen möchte.

Hier gibt es zwei Ansätze, wie man der physi­ka­li­schen Medi­en­flut Einhalt gebieten kann:

  • Den Jagd- und Sammel­trieb best­mög­lich kontrol­lieren und gar nicht erst anschaffen: Nein, man braucht wirk­lich keine drei CDs zum Preis von zweien und den Film wird man vermut­lich nie wieder anschauen, auch wenn die Bluray gerade im Super­son­der­an­gebot ist.
  • Digital kaufen, leihen oder streamen: bei Amazon*, iTunes, Watchever, Netflix, Apple Music, Spotify und wie sie alle heißen. Und wenn es wirk­lich Papier sein soll, dann kann man auch mal wieder die örtliche Stadt­bi­blio­thek mit einem Besuch beglücken. Die haben inzwi­schen oft auch ein gutes digi­tales Angebot.

Ich bin selber ein großer Bücherfan und finde mein Buch­regal gemüt­lich. Trotzdem sortiere ich inzwi­schen regel­mäßig aus und über­lege bei jeder Neuan­schaf­fung, ob ich das wirk­lich als Papier im Regal haben möchte oder ob nicht auch eine elek­tro­ni­sche Vari­ante reicht. Denn Regal­platz ist knapp und in meiner derzei­tigen Wohnung nicht mehr erwei­terbar. Auch bei Musik-CDs bin ich wähle­risch geworden. Als audio­philer Mensch kann und will ich mich von physi­schen Tonträger (noch) nicht verab­schieden, aber es gibt immer wieder Musik, da reicht einfach die AAC-Version (MP3 wiederum reicht mir meistens nicht). Bei Filmen oder TV-Serien bin ich mitt­ler­weile konse­quent — es kommt mir nichts mehr ins Haus, was es nicht digital gibt.

Souvenirs, Souvenirs…

30qm_fruehjahrsputz-04Das Uli-Stein-Weiß­bier­glas, das man zum 16. Geburtstag bekommen hat. Die Schnee­kugel mit dem Foto aus dem Skiur­laub vor fünf Jahren drin. Das Falt­brot­körb­chen von IKEA, das man unbe­dingt haben musste, weil es doch so prak­tisch ist, es aber noch nie benutzt hat. Die Oster­deko vom letzten Jahr, die schon wieder völlig aus der Mode ist…

Die Liste lässt sich vermut­lich bei fast jedem von uns endlos weiter­führen. Frau Medele hat es in einem Inter­view bei faz.net kürz­lich tref­fend beschrieben: „Wir sitzen im Museum unseres Lebens.“ In einer kleinen Wohnung sind solche Dinge aber fehl am Platz. Am besten kommen sie erst gar nicht hinein. Bei jedem Stück sollte kritisch hinter­fragt werden, ob es den wert­vollen (weil limi­tierten) Platz in der Wohnung zu Recht bean­sprucht.

Schnick­schnack-Geschenke lässt man am besten erst gar nicht über die Schwelle der Wohnungstür, wenn man sie nicht haben will, sondern entsorgt sie sofort. Das wider­strebt einem zwar am Anfang, aber wenn man keinen Dach­boden, Keller oder ein zusätz­li­ches Gerüm­pel­zimmer hat, muss man hier über seinen Schatten springen. Über die kleine böse Stimme, die einem ins Ohr flüstert „Aber wenn XY mal zu Besuch kommt…“ muss man erhaben sein. Diese Situa­tion hat in den meisten Fällen die Eintritts­wahr­schein­lich­keit eines Lotto­ge­winns und sollte sie wirk­lich eintreten, wird man kreativ und denkt sich eine möglichst abwe­gige Ausrede aus.

Souve­nirs bringt man am besten erst gar nicht aus dem Urlaub mit — ausser sie sind zu etwas nütze. Ich habe mir z.B. aus einem der letzten Urlaube Hand­tü­cher mitge­bracht, die ich auch tatsäch­lich benutze. Deko-Tand aller Art sollte dagegen den Weg erst gar nicht in den Koffer finden. Wenn man anfällig für Spon­tan­käufe im Urlaub ist, sollte man immer mit dem kleinst­mög­li­chen Gepäck­stück reisen. Dann ist erst gar kein Platz im Koffer.

IKEA, Depot, Butlers und wie sie alle heißen, die Läden, die viele prak­ti­sche und deko­ra­tive Dinge für den Haus­halt verkaufen. Hier lauert defi­nitiv Gefahr für den Bewohner kleiner Wohnungen. „Also, diese Marga­rita-Gläser sind ja sooo schön. Und billig sind sie auch noch, der 6er-Karton nur…“, über den Jagd- und Sammel­trieb wird dann gerne vergessen, dass es im Küchen­schrank noch nicht einmal mehr für eines der volu­mi­nösen Gläser Platz hat (geschweige denn für sechs) und man noch nie einen Marga­rita getrunken hat. Hier hilft nur Diszi­plin. Jedes Ding, das in den Einkaufs­korb wandert, sollte entweder vorher bereits auf der Einkaufs­liste gestanden haben oder man hat bereits einen Platz dafür bestimmt.

Wer es nicht über’s Herz bringt, Erin­ne­rungs­stücke und ähnli­ches in den Müll zu entsorgen, der findet an schwarzen Bret­tern oder ggf. auch bei eBay ein neues zuhause für den Plunder. Einfach mal versu­chen, es ist erstaun­lich, was man alles los wird!

Elektromüll

30qm_fruehjahrsputz-03In meinem Keller lagern zwei Tüten mit Ethernet- und USB-Kabeln, Floppy-und Zip-Lauf­werken, ein alter Scanner, ein WLAN-Router, alte Lampen, ein Video­re­korder, der nicht mehr läuft und vermut­lich diverses andere Alt-Elektro, das ich schon wieder verdrängt habe. Ein Teil dieses Elek­tro­nik­mülls wartet auf den denk­wür­digen Tag, an dem meine Arbeits­zeiten mit den Öffnungs­zeiten des örtli­chen Wert­stoff­hofs zusam­men­passen. Beim anderen Teil bin ich schlicht zu faul, ihn auszu­sor­tieren und zu entsorgen. Solange man einen Keller hat, in dem noch Platz ist, mag das gehen. Aber ich kann es eigener Erfah­rung sagen — der Platz im Keller ist irgend­wann voll.

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Altpapier

30qm_fruehjahrsputz-02Notiz­zettel, Tele­fon­bü­cher, alte Reise­führer, Bedie­nungs­an­lei­tungen der letzten fünf Fern­seher, die Fern­seh­zeit­schriften des letzen Jahres, alte Kassen­bons… Papier ist ein großer Platz­fresser und etwas, wo das Wegwerfen am wenig­sten weh tut. Jeden Papier­schnipsel, den man in seiner Wohnung in die Finger bekommt, sollte man prüfen und so schnell wie möglich entsorgen. Wer Computer-affin ist, dem fällt das vermut­lich leichter, denn er hat die Mehr­heit dieser Dinge schon digi­ta­li­siert. Wer am Papier hängt, der sollte sich ange­wöhnen, regel­mäßig abzu­heften und auszu­sor­tieren.

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